Kamin-Shop

Die Geschichte des Heizens

Der Uhrsprung des Kamins liegt mit Sicherheit schon in der grauen Vorzeit, denn bereits der Neandertaler entdeckte das Feuer für sich. Er lernte das Feuer zu nutzen und die Wärme als Heizquelle einzusetzen. Von Feuers geht auch noch heute eine ungeheure Faszination aus. Das lässt sich auch damit erklären, dass die Entdeckung des Feuers und der Technik, selbst eines zu entfachen, für das Leben des Menschen ungemein wichtig war. So war man damals in der Lage, nicht nur Essen über der Flamme zuzubereiten sondern sich auch zu jeder Zeit warmzuhalten. Und schon war die Idee vom Heizen geboren. Natürlich lassen sich diese frühzeitlichen Lagerfeuer noch lange nicht mit dem heutigen klassischen Kamin vergleichen, streng genommen handelte es sich dabei jedoch um die erste Form der Heizung.

In Rom hat der Kaufmann Gaius Sergius Orata das Hypokausten Heizsystem entwickelt. Hypokausten bedeutet von- unten- Heizen. Dieses System ist auch wieder in Mode gekommen. Bei diesem Heizsytem handelt es sich um eine Warmluftheizung, bei der ein Körper (Fußboden, Wände aber auch Bänke) mit warmer Luft durchströmt wird.

Im Mittelalter dienten offene Feuerstellen ebenfalls als Heizung. Hier baute man im traditionellen Lehmhaus eine kleine Vertiefung im Boden, eine Grube, die mit Steinen umrandet war. Diese wurde dann als Feuerstelle benutzt. Einen Schornstein gab es damals noch nicht, so zog der Rauch eher durch Fugen und einer offene Stelle am Dach ab.

Ab dem 19. Jahrhundert wurde verstärkt ein Ofen zum Heizen benutzt. Dazu kam die gesteigerte Verwendung des Herdes im Gegensatz zum Kochen über offenem Feuer. Dabei waren Kaminöfen früher meist offen und dadurch von der Raumluft abhängig. Das war nicht weiter schlimm, denn dadurch, dass die Häuser damals schlecht isoliert waren, drang jederzeit genügend Frischluft ein. Heutzutage sind unsere Wohnräume jedoch so gut abgedichtet, dass fast nur noch geschlossene Kaminöfen zum Heizen verwendet werden.

Später wurde dazu übergegangen, den Rauch in einem Schornstein von dem Feuer abzuleiten. Daher stammt auch die Ansicht des Schornsteinfegers als Glücksbringer, denn Verbrennungsprodukte setzten sich im Schornstein ab und erhöhten die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Brand entwickelt. Nach der Reinigung durch den Schornsteinfeger war die Gefahr eines Feuers im Dorf gebannt, deshalb freute sich jeder, wenn der Schornsteinfeger ins Dorf kam.

Auch der Kachelofen hat eine lange Geschichte, er existiert seit mehreren Jahrhunderten. Dabei war er vielseitig, denn zumeist stand er in der Küche und wurde gleichzeitig als Backofen benutzt. Bei Kachelöfen ist das Prinzip, dass die verwendeten Steine und Kacheln die Wärme speichern und wieder abgeben. Der Kachelofen hatte eine so wichtige Stellung im damaligen Leben, dass sogar Gedichte über ihn geschrieben wurden.

In der heutigen Zeit ist unser Alltag sehr luxuriös geworden. Unsere Heiztechnik ist heute absolut unauffällig, die vielfach verwendete Zentralheizung versorgt uns mit wohliger Wärme in jedem Raum ohne Geruchsbelästigung oder verrauchte Innenluft. Aber unsere Bindung zum offenen Feuer ist schwer zu verleugnen. Ein Abend am knisternden Kaminfeuer ist für viele Romantik pur. In der heutigen Zeit kann man mit den aktuellen Öfen jedoch Angenehmes mit dem Nützlichen verbinden. Dabei ist heute eine Auswahl zwischen vielen verschiedenen Heizmitteln möglich. Während früher hauptsächlich Holz als Heizmaterial benutzt wurde, kann man heute Kamine mit Holz, Kohle oder auch Holzpellets betreiben. Besonders letztere sind ungemein praktisch, weil sie nicht viel Platz zum Lagern brauchen und durch ihre gepresste Form einen guten Brennwert besitzen. Möchten Sie lediglich einen Kamin fürs Auge so bieten sich Bioethanol oder ein spezielles Gel zur Beheizung an.

Sind auch Sie interessiert an einem Ofen holen Sie sich doch bei unserem kompetenten Team die Informationen rund um das Thema „Kaminofen“ oder stöbern Sie in unserem Shop zwischen einer Vielzahl an fortschrittlichen und ansprechenden Ofenmodellen.